Was ist AGLAIA?

AGLAIA ist ein geschütztes Warenzeichen der BEECK`schen FARBWERKE. Der Name AGLAIA stammt aus dem Griechischen. Die Göttin der Schönheit Aphrodite hatte eine Muse namens AGLAIA. AGLAIA ließe sich übersetzen mit: die Glänzende, der Glanz des Schönen. So wie in der griechischen Mythologie Schönheit und Gesundheit untrennbar sind, wählten wir den Namen AGLAIA für unsere Naturfarben auf pflanzlicher Basis. Es entspricht unserer Intention, dass Farben wieder mit „schönem Glanze“ und Gesundheit im Einklang mit der Natur stehen. Erfahrungen, welche sich unsere Firma bereits seit 1894 mit rein mineralischen Naturfarben auf Basis Kalk und Wasserglas erworben hat, haben wir seit dem Jahre 1968 wieder in die Entwicklung von Farben auf rein pflanzlicher Basis investiert.


Die verschiedenartigsten Motive bestimmen unser Handeln:

Die Verwendung jederzeit erneuerbarer Rohstoffe schont während des gesamten Produktzyklus wertvolle Ressourcen. Schonende Rohstoffgewinnung, eine im Sinne der „sanften Chemie“ geführte Produktionsweise und die problemlose Rückführung nach der Nutzphase in den ökologischen Kreislauf sprechen für sich (Abb.1). Dem gegenüber steht die Petro-, Synthese- oder Retortenchemie (Abb. 2), die neben Kunstharzen aller Art gewaltige Umweltprobleme verursacht. Um sachlich zu bleiben: fossile Rohstoffe wie Erdöl oder Erdgas sind viel zu wertvoll, um in einem Ausmaß wie dem heutigen verbrannt, verbraucht und verschleudert zu werden. Bereits in einer Generation wird dieser „Luxus“ nicht mehr möglich sein, und es ist schon ein Gebot der Ethik und der Verantwortung gegenüber unseren Kindern, rasch Alternativen zu schaffen. Regenerative Energien und nachwachsende Rohstoffe sind Modelle mit Zukunft und beiden liegt die lebensspendende Energie der Sonne zu Grunde.



    


Das Wissen um die Gefährdung von Anwendern und Nutzern durch viele Substanzen der Retortenchemie, welche gestern noch als unbedenklich vermarktet wurden und heute als erbgutschädigend oder krebserregend erkannt sind. Da sich dieses Spiel ja ständig wiederholt (als "gesundheitsgefährlich" erkannte Substanzen werden durch neue, „erwiesenermaßen ungefährliche“ ersetzt, ohne dass Langzeiterfahrungen vorliegen) ist es sicherlich legitim und vernünftig, sich auf die jahrtausendealte Erfahrung der Menschheit mit bestimmten Naturstoffen zu verlassen.

Dass in den letzten Jahrzehnten Blütenpollen, Tierhaare und Staubmilben vermehrt als Allergene auftreten, ist mehr als alarmierend. Ganz offensichtlich ist das menschliche Immunsystem so aus den Fugen geraten, dass völlig harmlose, evolutionär vertraute und allgegenwärtige Naturstoffe plötzlich Irritationen auslösen. Die Ursache liegt jedoch nicht im vermeintlich grundsätzlich existenten allergenen Potential dieser Stoffe, sondern in der unausweichlichen Dauerbelastung mit immer neuen Synthesechemikalien. Die Schuld bei altvertrauten Naturstoffen zu suchen, heißt Ursache und Wirkung zu verwechseln.

Wir haben nichts zu verbergen! Die AGLAIA Volldeklaration gibt lückenlose Auskunft über sämtliche Inhaltsstoffe eines Produktes, bis hin zum verschwindend kleinen Rezepturbestandteil. Nicht nur allergieempfindliche Personen können sich an Hand dieser „gläsernen Rezeptur“ vorab ein genaues Bild über die tatsächliche Zusammensetzung machen. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen die Verpackungsetiketten der meisten (Pseudo-)Bio-Produkte. Szenarien mit bunten

Blümchen, blauen Engeln und hochoffiziellen Gütesiegeln sollen Natur vorgaukeln, wo in Wirklichkeit nur die konkrete Nennung der Inhaltsstoffe gescheut wird. Aus dem guten Grund wohl, weil sich diese lesen würden wie eine wahllos herausgerissene Seite aus einem Chemikalienkatalog. Genauso indifferent und wenig hilfreich sind „Halbdeklarationen“ wie „Lebensmittel-Konservierungsstoff“ oder „natürlicher Emulgator auf pflanzlicher Basis“.

Im Zeitalter vorgefertigter industrieller Werkstoffe droht die Fähigkeit verloren zu gehen, Baustoffe und Oberflächen sinnespsychologisch in ihrer Materialhaftigkeit wahrzunehmen. Für die Mehrheit von uns macht es einen bemerkenswerten Unterschied, mit welchen Baustoffen wir uns umgeben, mit Wärme ausstrahlendem Holz oder mit kaltem Plexiglas. Wer den natürlichen Charakter von Holz erhalten will, greift zu Öl und Wachs. Kunstharzlacke dagegen führen zu einer Denaturierung,

zu einem sterilen Plastikteil mit Holzkern, einer melaminharzbeschichteten Pressspanplatte zum Verwechseln ähnlich. Tasten, Riechen und Empfinden werden uns automatisch zur natürlichen Oberfläche führen.

Das Wissen, dass sich gerade für die Anwendung im Wohn- und Arbeitsbereich, aber auch in Schulen und Kindergärten natürliche Anstrichstoffe am besten eignen. AGLAIA Kaseinanstriche und pflanzliche Lasuren sind strapazierbar, wirken kreativ und anregend. Ein positives Raumklima entsteht somit nicht nur im bauphysikalischen Sinne.

Konsequent mineralische und pflanzliche Farben finden hauptsächlich bei aufgeklärten Anwendern, Planern und Bauherren Resonanz. Wer Farben bewusst einsetzt, ein altes Fachwerkhäuschen liebevoll renoviert oder mit der Sanierung und Neugestaltung eines PCP-verseuchten Kindergartens betraut ist, wird aus guten Gründen nicht zu „billiger“ Chemie- und Baumarkt-Massenware greifen. Farbenchemie als Inbegriff von Schadstoffen, Wohngiften und Umweltverseuchung – als ob es keine Alternative gäbe. Natürliche Baustoffe, wie Kalk, Lehm, Holz und Stein, haben auch in unserer Klimaregion eine beeindruckende Tradition. Wohlerhaltene historische Bausubstanz begegnet uns auch heute noch tausendfach in Form mittelalterlichen Fachwerks, romanischer und gotischer Kirchen. Im Restauratorenhandwerk hat viel von der alten Baukunst, und dazu gehört auch der Umgang mit Leinöl, Kasein und Erdpigmenten, überlebt. Die Vorstellung, dauerhafte Bauweisen (und Anstriche) wären nur mit „modernen“, sprich kunstharzhaltigen Werkstoffen möglich, ist eine falsche.

Und nicht zuletzt aktiviert uns die Freude an der eigenen Arbeit. Entwicklung funktionstüchtiger Produkte ausschließlich aus Naturstoffen, ohne sich der „Trickkiste“ der Petrochemie bedienen zu müssen, motiviert uns immer wieder aufs Neue.

Unabhängige Institute bestätigen immer wieder die hervorragenden ökologischen und technischen Eigenschaften von AGLAIA Naturfarben. Am Überzeugendsten ist aber der Erfolg in der Praxis. Seit mehr als 30 Jahren hat sich AGLAIA auf Millionen Quadratmetern und Untergründen der unterschiedlichsten Art bewährt.



Kommen Sie mit Ihren Fragen zu uns. Wir beraten Sie gerne. BEECK Mineralfarben und AGLAIA Naturfarben – das Komplettprogramm umweltverträglicher Anstrichsysteme. Ökologisch konsequent und technisch ausgereift.

Sie können sich dieses Informationsblatt (pdf, 123 kB, 2 S.) auch herunterladen.


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